ADLISWILER GEWINNEN DEN SPITZENKAMPF

RoycePresseschau 2021/2022

Am vergangenen Samstag fand in der Sportanlage Tüfi in Adliswil der Spitzenkampf der NLB-Ostgruppe zwischen dem BC Adliswil und dem BC Luzern statt. Beide Seiten mussten auf einige Stammkräfte verzichten. Die Sihltaler konnten diese Abwesenheiten bedeutend besser kompensieren und besiegten die Luzerner schlussendlich deutlich und können wohl auch dieses Jahr mit den Playoffs planen.

Siegreiche Doppel
Im Damendoppel traten für die Sihltaler Spielertrainerin De Visch Eijbergen und Franca Schmid an. Die beiden harmonierten wie bereits in den zwei vorangegangenen Doppel gut und erspielten sich die souveräne Führung für das Heimteam. Ebenso klar siegten Timon Schwarz und Niklas Kramer gegen den Debütanten Nico Bucher und Joel Luchs. Youngster Kramer stach dabei mit seinen harten und präzisen Smashes besonders heraus. Auf dem Nebenfeld kämpften Wunderli/Manavalan gegen die erfahrenen Luzerner Wenger/Inderbitzin. Das Spiel wogte hin und her, doch je länger das Spiel dauerte, um so mehr konnten die Spieler des BCA das Zepter übernehmen. Im fünften und entscheidenden Satz überliessen sie dem Gegner nur noch einen einzigen Punkt. Somit resultierte nach den Doppel ein beruhigendes 3:0-Polster.

Mixed verloren
Im Mixeddoppel traten wie bereits im Hinspiel die erfahrene Paarung Morf/Manavalan für die Sihltaler an. Unterlagen sie im Auswärtsspiel noch in fünf eng umstrittenen Sätzen, so gelang an diesem sonnigen Samstagnachmittag gar nichts. Bereits nach wenigen Punkten konnten die Luzerner über den ersten Schritt jubeln.

Einzel souverän
Die Einzel waren allesamt eine klare Sache für die Adliswiler. Die Siege von Youngster Keishin Rimmer gegen Debütant Bucher, noch von Doppelspezialist Timon Schwarz gegen Luchs oder Franca Schmid gegen Jessica Schuler waren jemals gefährdet. Auch wenn Schwarz und Schmid jeweils in einem Satz in die Verlängerung mussten, waren sie jederzeit souverän. Etwas weniger souverän startete Wunderli im ersten Herreneinzel gegen Inderbitzin. Der als Langsamstarter bekannte Wunderli verlor den ersten Satz. Sollte es da doch noch zum zweiten Sieg für die Luzerner reichen? Doch nach einem verschlafenen Startsatz und dank der lautstarken Unterstützung des gesamten Teams hinter seinem Feld und dem Publikum im Rücken fand er in Satz zwei mit einem aggressiven Spiel zum Siegen zurück. In den Sätzen zwei bis vier überliess er Inderbitzin verteilt auf die drei Durchgänge nur noch gerade acht Punkte und schloss das Spiel mit einem sehenswerten Backhandsmash ab.

Adliswil mit grossem Abstand
Noch vier Begegnungen sind zu bestreiten und auch in diesem Jahr liegen die Adliswiler beinahe uneinholbar in Front. Es sind zwar noch vier Runden zu spielen und 16 Punkte zu vergeben, doch mit acht Punkten Vorsprung lässt es sich gut leben. Die nächsten Runden sind am 5. März in Uster und am 6. März in der Tüfi gegen das zweite Team des BC Uzwil, gegen welche die Sihltaler noch eine Rechnung offen haben.