news   presseschau
       
 
bca - news
vorschau
presseschau 2011/12
presseschau 2010/11
presseschau 2009/10
presseschau 2008/09
presseschau 2007/08
presseschau 2006/07
presseschau 2005/06
presseschau 2004/05
presseschau 2003/04
presseschau 2002/03
 
 
Wähle hier einen Bericht aus:

N E U S T E R P R E S S E B E R I C H T :

Kein Geld für die Weltmeisterschaft
Badminton: Kann Huwaina Razi vom BC Adliswil aus finanziellen Gründen nicht in Anaheim starten?
Huwaina Razi vom Badmintonclub Adliswil hat sich im Damen-Doppel für die Weltmeisterschaft qualifiziert, die von 15. bis 21. August in Anaheim (USA) stattfindet. Ob sie teilnehmen wird, ist allerdings unklar - weil ihr das Geld für Reise und Unterkunft fehlt.


15.06.2005 - Stefan Kleiser



An 133. Stelle der Weltrangliste liegt die Damen-Doppel-Paarung Huwaina Razi/ Anna Larchenko. Trotzdem sind die Adliswilerin und die Spielerin von Tafers-Fribourg für das 62 Paare umfassende Feld der Weltmeisterschaft qualifiziert. Razi/ Larchenko rücken nach, weil kein Verband mehr als drei Paare stellen darf. Zudem bekommt die International Badminton Federation (IBF) auch Absagen, sodass der Weltverband die Teilnehmer in mehreren Einladungsrunden ermittelt.


«Für die WM habe ich nichts»

Vor einer Woche hat Huwaina Razi herausgefunden, dass nun auch sie und ihre Partnerin berücksichtigt werden - beim Surfen auf der Homepage des Weltverbandes, wo die revidierte Teilnehmerliste aufgeschaltet ist. Ob Huwaina Razi und Anna Larchenko vom 15. bis 21. August an der WM in Anaheim teilnehmen, ist aber unklar - weil der Flug nach Amerika und die Unter¬kunft Geld kosten, das die Spielerinnen erst noch auftreiben müssen.

Am Freitag fliegt Huwaina Razi für drei Monate Training nach Malaysia. «Ich habe das Geld für den Flug dorthin, kann gratis in Malaysia wohnen, aber für die WM habe ich nichts.» Rund 2000 Franken kosten Hin- und Rückflug von Malaysia in die USA, daneben müssen Razi/ Larchenko auch noch das Hotel bezahlen. Mehr arbeiten als bisher liegt für Huwaina Razi neben Studium und zwei Trainings am Tag nicht drin. «Ich habe einige Ideen», sagt Huwaina Razi zwar: Bis sie das Geld beisammen habe, sei die Meldefrist aber wohl um, sinniert sie. Deshalb werde sie der IBF wohl die WM-Teilnahme zusagen - um mehr Zeit zu haben, das Geld zu finden.


«Versuchen WM allen zu ermöglichen»

Auch der nationale Verband kann nur wenig helfen, da die Mittel knapp sind. Im Budget von Swiss Badminton für die WM in Anaheim ist nur die Unterstützung von Jeanine Cicognini vorgesehen. Mit mehr Schweizer Teilnehmern hatte der Verband nicht gerechnet - nun sind aber neben Huwaina Razi noch vier weitere Kaderspieler in die WM-Felder nachgerückt. Chef Leistungssport Claude Heiniger gibt sich auf Anfrage pragmatisch: «Wir versuchen es allen Spielerinnen und Spielern zu ermöglichen, dass sie an die Weltmeisterschaft gehen können».

Zuerst will Heiniger aber mit Nationaltrainer Allan Scherfig, der am Donnerstag aus den Ferien zurückkehrt, besprechen, «wen wir an die WM schicken möchten». Ferner plant Heiniger beim Dachverband Swiss Olympics zusätzliche Gelder für die nicht geplanten WM-Teilnehmer zu beantragen. Für Razis Partnerin dürfte es aber auch bei positivem Bescheid von Swiss Badminton oder Swiss Olympics kein Geld geben: Denn Anna Larchenko ist gebürtige Russin und gehört nicht zum Schweizer Nationalkader.


Huwaina Razi unterstützen?
Telefon 078 899 44 67 oder email huwi_razi@hotmail.com



Quelle: Zürichsee-Zeitung | Autor: Stefan Kleiser
seite ausdrucken
       
  © 2002-2011 bc adliswil