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Dank fremder Hilfe in gleicher Liga
Badminton:
Adliswil II schafft in der letzten NLB-Doppelrunde in extremis den Ligaerhalt
Glück gehabt: dank fremder Hilfe darf die zweite Mannschaft des Badmintonclubs Adliswil auch im kommenden Winter in der Nationalliga B an den Start gehen. Am Sonntag gelang in der letzten Runde auf Kosten Vitudurums noch der Sprung von den Abstiegsplätzen.
10.03.2003 - Stefan Kleiser

Am Samstag hatte sich die Nationalliga-B-Equipe des Badmintonclubs Adliswil mit einer 3:5-Niederlage bei Rudolfstetten-Gebenstorf eine Rechenaufgabe beschert: Wie hoch, so die Frage, müsste nach der unerwarteten Pleite das Heimspiel gegen Bülach gewonnen werden, um den Abstieg in die 1. Liga noch zu vermeiden? Selbst ein 8:0 hätte im Extremfall nicht mehr reichen können, bei für die Sihltaler optimalen Ergebnissen hätte aber auch schon ein 4:4 genügen können.
Eine sorgenfreie Ausgangslage für ihr Team hatte Claudia Hegglin-Birrer mit einer Niederlage im Damen-Einzel gegen Marie-Louise Müller-Dillier vergeben. Nach verlorenem ersten Satz gewann Hegglin den zweiten Durchgang mit 13:10 Punkten, unterlag im Entscheidungssatz aber mit 12:13 Punkten. «Wenn ich das Gefühl habe, ich hätte nicht genug trainiert, dann will ich im Match zu viel», glaubt die Spielerin das Übel zu kennen. Sie wolle dann zu gut spielen anstatt sich auf das zu verlassen, was sie beherrsche. So war es am Samstag.
Hegglin verpasst den Sieg
Am Sonntag verzichtete Hegglin auf einen Einsatz im Einzel. An ihrer Stelle bestritt Cynthia Tuwankotta das Match. Sie hat seit dem Alter von 14 Jahren aber fast nur noch Doppel gespielt. Prompt siegte Tuwankotta erst nach Anlaufschwierigkeiten. Auch ihre Teamkollegen gewannen fast alle. Einzig Lorenz Sennhauser und Thomas Münzner gingen als Verlierer vom Spielfeld, wobei Münzners Niederlage nicht zwingend schien: Nach gewonnenem ersten Satz gelang ihm im zweiten Durchgang eine Aufholjagd von 4:12 auf 10:12, doch ging der Satz dennoch mit 12:15 verloren. Danach keine Energie mehr im Tank.
Noch einmal ging es für die Adliswiler aber gut aus. Der 6:2-Sieg gegen Bülach brachte drei von vier möglichen Punkten ein. Da Vitudurum Winterthur beim Tabellenletzten Adligenswil II nur ein Unentschieden erreichte, müssen trotz des nicht optimalen Adliswiler Ergebnisses die Eulachstädter absteigen.
NLB: Rudolfstetten-Gebenstorf - Adliswil II 5:3
Olivier Gilléron (A3) u. Philipp Kurz (A2) 9:15, 9:15. Daniel Kokot (B1) s. Thomas Münzner (B1) 15:7, 15:13. Reto Wittwer (A3) s. Lorenz Sennhauser (B2) 15:5, 15:1. Marie-Louise Müller-Dillier (A3) s. Claudia Hegglin-Birrer (A3) 11:6, 10:13, 13:12. Gilliéron (A3)/ Philipp Rutz (A3) s. Kurz (A3)/ Michael Steffen (B1) 15:2, 15:7. Kokot (B3)/ Dominic Belart (B3) s. Münzner (A3)/ Adi Suter (B3) 15:9, 15:7. Nicole Oehry (B2)/ Janine Stocker (B2) u. Cynthia Tuwankotta (A1)/ Hegglin-Birrer (B1) 8:11, 6:11. Müller-Dillier (A2)/ Rutz (B2) u. Tuwankotta (A1)/ Steffen (A2) 11:7, 8:11, 1:11.
Adliswil II - Bülach 6:2
Philipp Kurz (A2) s. Marco Affolter (B1) 15:5, 15:6. Thomas Münzner (B1) u. Phil Arnold (B1) 15:4, 12:15, 5:15. Lorenz Sennhauser (B2) u. Christof Hagleitner (B1) 5:15, 4:15. Cynthia Tuwankotta (A1) s. Andrea Vögtli (A2) 8:11, 11:3, 11:3. Kurz (A3)/ Münzner (A3) s. Hagleitner (B2)/ Michael Pöll (B1) 15:1, 15:9. Ronald Poakie (B1)/ Jürg Widmer (B2) s. Arnold (B3)/ Affolter (A3) 15:7, 13:15, 15:6. Tuwankotta (A1)/ Claudia Hegglin-Birrer (B1) s. Uschi Meister (B2)/ Vögtli (B1) 11:7, 11:3. Hegglin-Birrer (B1)/ Poakie (B2) s. Meister (B2)/ Pöll (B2) 11:8, 6:11, 13:11.
Quelle: Zürichsee-Zeitung |
Autor: Stefan Kleiser
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